Affiliate Marketing

Weitere Informationen von Philipp Reisener zum Thema Affiliate Marketing

Beim "Pay per Lead" Modell werden Kundenanmeldungen vergütet. Meistens wird dies Modell angewendet, wenn das Produkt oder die Dienstleistung hochpreisig und beratungsintensiv ist. In unserem Beispiel klickt der Kunde auf der Seite des Homepagebetreibers einen Link, gelangt auf die Seite und bestellt den Newsletter oder stellt über ein Kontaktformular eine Anfrage. Dies wird vergütet. Wenn der Kunde sich die Seite nur anschaut, fließt keine Provision. Genauso verhält es sich mit "Pay per Sign Up", hier muss der Kunde sich anmelden, z.B. im Onlineshop, damit die Weiterleitung entlohnt wird. Beim "Pay per Install" wird pro Installation eines Programmes bezahlt. Oftmals sieht man dies bei Share- und Freeware, bei der es die Option gibt, eine Browser-Toolbar einzurichten.

Auch "Pay per Click" gibt es noch, wird aber bei weitem nicht mehr so oft angewandt und ist meistens nicht so lukrativ wie die beiden obigen Systeme. Beim "Pay per Click" Affiliate-Marketing bekommt der Homepagebetreiber pro Klick einen festgeschriebenen Preis. In Deutschland ist meist die Rede vom TKP (Tausender Kontakt Preis), indem pro Tausend unique Besucher Traffic bezahlt wird. Damit das System nicht manipuliert wird, sind IP-Sperren eingerichtet, die die Einzigartigkeit eines vergüteten Besuchers sicherstellen und man nicht mit 1000 Klicks auf den selben Link Geld vom Werbepartner ergaunern kann.

Auch "Pay per View" und "Pay per Link" sind Affiliate-Marketing Strategien. Beim "Pay per View" zählt jeder unique Besucher, der den Werbebanner sieht. Beim "Pay per Link" wird ein Werbebanner für eine festgeschriebene Summe und Zeitraum gezahlt, die tatsächlichen Aufrufe sind unerheblich.

Für wen lohnt sich Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing ist neben reinen Werbelinks, die nach Klick bezahlt werden, ein zunehmender Geschäftszweig. Allerdings ist ein erhöhtes Risiko für den Affiliate zu tragen, da er neben einem begrenzten Werbeplatz auch nur vage Erfolgsaussichten hat. Hohe Schwankungen in den Einnahmen sind keine Seltenheit, da die Kauflaune der Homepagebesucher nur schlecht eingeschätzt werden kann. Das Affiliate-Marketing eignet sich besonders für Webpages, die von den Richtlinien anderer Werbeanbieter ausgeschlossen sind, z.B. Erotik und Seiten, die sich mit Internetwährungen beschäftigen.

Ebenfalls lohnenswert ist das Affiliate-Marketing für Websites, die sich auf eine Nische konzentrieren und eine kaufkräftige Kundschaft haben. Oftmals ist es aber eine Sache des Probierens, denn genau das Besucherverhalten einzuschätzen, ist unmöglich.